Käfer frisieren

Der VW-Käfer ist die Automobillegende, den VW-Käfer zu frisieren (neudeutsch auch Käfertuning genannt) ist seit über 50 Jahren ein weltweit beliebtes und spassiges Hobby.

motorsport-kaefer.de berichtet über ein weiteres von über 21,5 Millionen Exemplaren und zeigt damit abermals das enorme Potential dieser uralten Porsche-Konstruktion:

Einen, im Sinne der Konstrukteursfamilie Porsche konzipierten VW Käfers, der seit über 25 Jahren bei den verschiedensten Motorsportveranstaltungen erfolgreich teilgenommen hat und weiterhin teilnimmt…

Aktuelle Bestzeiten auf der Nürburgring GP-Strecke:
2:29,2 s bzw. 1:49,5 s (Sprintstrecke)

Nürburgring Juli 2011:

 

 

Kurzhistorie:

Mitte der 80-iger Jahre gab es als sportautobegeisterten Führerscheinneuling nur ein Traumauto: Porsche 911 RS von 1973

Somit war das Ziel gesteckt, doch leider unbezahlbar (heute noch unbezahlbarer – besser hätte ich damals auf Kredit einen desolaten RS gekauft…). Der Lowbudget-Ersatz war von den Eckdaten schnell gefunden: Käfer 1303 S von 1973

Was fehlte war nur das “R” und einige Technikdaten: 2,7 l, 210 PS, Scheibenbremsen etc.. Doch kommt Zeit kommt Rat heute sieht er so aus:

In der Sturm und Drangzeit erstmal mit dem Käfer erfolgreich Motorsport betrieben,

folgten die (motorsportarmen) Aufbaujahre und zur Belohnung 1996 ein zeitgemäßer Käfer: 964 Carrera 2

Auch der Porsche wird klassisch weiterentwickelt und regelmässig über die Rennstrecke gejagt. Systematisch werden jedes Jahr die Schwachpunkte ausgemerzt und das Fahrzeug weiterentwickelt und feinabgestimmt (tuning in eigentlichen Sinne). Nachdem mein ´92 iger 964 Carrera 2 mittlerweile auf der Rennstrecke vielen aktuellen Sportwagen paroli bieten kann, suchte ich im Sommer 2010 eine Abwechselung.

Obwohl wir, d.h. meine Freunde, mein Käfer und ich seit über 25 Jahren schon viel Spaß miteinander hatten, wurde durch Zufall 2010 bei einem auf den GP-Kurs Nürburgring ein neues Kapitel begonnen

Seitdem arbeitet das mittlerweile etwas ergraute und haarärmere Team wieder gemeinsam an unserem Käfer, um den adipösen und seelenlosen (weil meist nur gekaufen) Sportwagen und der heutigen (konsumtiven) Jugend zu zeigen, was frisiern wirklich ist…. nämlich erst nachdenken, verstehen und dann schrauben – nicht umgekehrt. Teile kaufen und einbauen kann jeder –  tunen heißt denken und die Erkentnisse auswerten, … abstimmen. Und nur dann kommt der Erfolg:

Fahrwerk-Motor-Fahrer müssen eine Einheit werden

Wir zeigen unter Technik aktuell was das in der Praxis heißt und wie es geht. Jedes Jahr ein weiterer Schritt. Im Winter die Technik, ab Mai dann schwerpunktmäßig die Ergebnisse auf Prüfstand und Rennstrecke.

Wir freuen uns über Anregungen und konstruktive Kritik.

Viele Grüße, Markus

E-Mail: info@motorsport-kaefer.de